- Altenholz damals -
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Bei einigen Bildern gibt es auch eine gegenwärtige Darstellung.
Der TSV Altenholz wurde am 21. Mai 1948 mit den Abteilungen Handball und Turnen gegründet. Heute ist der Verein die drittstärkste Handballhochburg in Schleswig-Holstein nach dem THW Kiel und der…
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Faires Duell zweier starker Kandidaten
Auf dem grünen Rasen gibt Carlo Ehrich (45) am liebsten Steilpässe. „Die Tore dürfen dann gern andere schießen.“ Kristin Langhanki (32) dagegen könnte sich eher die Rolle der Trainerin vorstellen. Als Verwaltungschef von Altenholz sind jedoch mehr als nur sportliche Qualitäten gefragt. Welche? Das versuchten die Kieler Nachrichten am Donnerstagabend im Gemeindezentrum in einem Frageduell mit den beiden Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 19. September zu ergründen.
Kinderbetreuung, Schule, Bauleitplanung, Verkehrspolitik, neue Wohnformen für Senioren, Haushaltskonsolidierung - die KN-Redakteure Christian Hiersemenzel und Gabi Asmus sprachen vor rund 150 Besuchern Themenbereiche an, die den Altenholzern auf den Nägeln brennen. SPD-Mann Ehrich und die von CDU und FDP nominierte Langhanki (parteilos) wurden auch zu ihren persönlichen Stärken und Schwächen befragt. Der seit 2004 als Büroleiter im Altenholzer Rathaus Beschäftigte räumte ein, dass er noch lernen müsse, mehr zu delegieren und auch mehr zu loben. Länger fiel die Liste der Pluspunkte aus. „Ich kann gut zuhören, bin wenig nachtragend, überwiegend fröhlich und ausgeglichen“, so die Selbsteinschätzung von Carlo Ehrich. Kristin Langhanki gestand eine Schwäche für Süßigkeiten ein. Außerdem sei sie manchmal mit sich selbst zu ungeduldig, und es komme auch vor, dass sie schneller rede als denke. „Aber dann bekommen Sie wenigstens eine ehrliche Antwort“, so die schlagfertig auftretende Leiterin des Bürgerbüros Ellerau/Kreis Segeberg. Und mit welchen Eigenschaften kann sie auftrumpfen? „Mit gutem Durchhaltevermögen, Kooperationsbereitschaft, Kommunikationsvermögen und sozialer Kompetenz“, sagte sie und versicherte: „Ich bin authentisch und lasse mich nicht verbiegen.
Haushaltskonsolidierung. Um die Altenholzer Finanzen wieder in Ordnung zu bringen, muss nach Langhankis Überzeugung „alles auf den Prüfstand - auch Volkshochschule, Bücherei und sämtliche freiwilligen Leistungen“. Vor allem aber müsse die Verwaltung beim Sparen mit gutem Beispiel vorangehen. Die gebürtige Hamburgerin bezweifelte, dass das Rathaus sechs Fachbereichsleiter braucht. Sie befürwortete auf Verwaltungsebene eine engere Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen. Als sie laut darüber nachdachte, ob für die Gemeinde vielleicht ein ehrenamtlicher Bürgermeister ausreichend wäre, rief sie damit ihren Mitbewerber auf den Plan. „Die Aufgabe der Hauptamtlichkeit des Bürgermeisters würde bedeuten, dass die Gemeinde ihre Eigenständigkeit verliert. Das will ich auf keinen Fall“, so Carlo Ehrich. Auch verteidigte er den jetzigen Personalschlüssel im Rathaus: „Ich glaube nicht, dass wir dort zu viele Mitarbeiter haben.“ Eine Personalreduzierung sei nur dann möglich, wenn die Aufgaben reduziert werden. Dies, so Ehrich, liege in der Entscheidungsbefugnis der Gemeindevertretung.
Kinderbetreuung und Schulen. Beide Kandidaten sprachen sich für eine Fortsetzung der Schulsozialarbeit aus. Nach Auffassung von Kristin Langhanki müsste sich jedoch das Land an den Kosten beteiligen, denn hier handele es sich um einen bildungspolitischen Auftrag. Zur starken Nachfrage des Gymnasiums vor allem aus dem Kieler Norden sagte Ehrich, dass die Schule mit ihren jetzt 1100 Schülern „fast schon ein bisschen zu groß“ sei. Da der Trend zur Ganztagsschule gehe, müssten die Mittel für den Bau einer Mensa gestemmt werden. Ein deutliches Nein gab es von beiden Kandidaten zu dem vom AWO-Kindergarten gewünschten Speisesaal. „Würden wir dem zustimmen, hätten wir den Betrag mal drei, denn es würden sich zu Recht auch die anderen beiden Kitas melden“, so Langhanki. Einig waren sich die Kandidaten auch, dass dem Wunsch der Schulleitung gefolgt und die achtjährige Gymnasialzeit festgeschrieben werden sollte.
Gemeindliche Entwicklung. Carlo Ehrich sprach sich dafür aus, die 10000-Einwohner Marke weder zu unter- noch zu überschreiten. Seine Mitbewerberin plädierte für eine maßvolle bauliche Entwicklung, wobei Verdichtung sinnvoller sei als die Ausweisung neuer Baugebiete. Die Pläne eines privaten Investors, aus dem Herrenhaus Stift ein Seniorenzentrum zu machen, wollen beide Kandidaten unterstützen - „auch wenn ich damit nicht auf SPD-Linie liege“, wie Carlo Ehrich anmerkte. Umwelt- und Denkmalschutzaspekte müssten jedoch oberste Priorität haben. Kristin Langhanki meinte, dass eine „maßvolle“ Bebauung des Herrenhaus-Gartens zum Erhalt der Stifter Ladenzeile beitragen könnte. Sie verwies auf den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan, der jedem Bürger die Möglichkeit biete, Einwände geltend zu machen.
Lieblingsprojekt. Wegen der knappen Hallenkapazitäten für die Sportler möchte Carlo Ehrich zusammen mit dem TSV den Neubau einer Sporthalle vorantreiben. Kristin Langhanki umschrieb ihre Vision mit „gemeinsam generationsübergreifend Gemeinschaft gestalten“ und wünschte sich ein noch stärkeres soziales Netzwerk in der Gemeinde. „Jung für Alt, Alt für Jung - da gibt es viele gute Möglichkeiten“, sagte sie.
Zusammenarbeit in der Region. „Wir können es uns nicht mehr leisten, so kleinteilig zu denken, wie es Schleswig-Holstein seit Jahrzehnten tut“, sagte Kristin Langhanki und bekräftigte ihre Forderung, auf Verwaltungsebene verstärkt mit Nachbarn zusammenzuarbeiten. Auch Carlo Ehrich plädierte für eine Fortsetzung der interkommunalen Zusammenarbeit. Der Zweckverband Bauhof sei ein Musterbeispiel dafür.
Fazit. Der Bürgermeister-Wahlkampf ist jetzt eröffnet. Einen eindeutigen Sieger gab es am Donnerstagabend nicht. Carlo Ehrich spielte seinen Heimvorteil aus und warf seine langjährige Erfahrung im Kommunalverwaltungsbereich in die Waagschale. Auch Kristin Langhanki verstand es, sich gut zu verkaufen: mit Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit und jugendlicher Frische.
Der in der ersten Reihe sitzende Amtsinhaber Horst Striebich, der am 31. Dezember in den Ruhestand geht, konnte die Frage- und Diskussionsrunde entspannt verfolgen. Als eine Zuhörerin anmerkte, dass Striebich „der beste Bürgermeister war, den wir in den vergangenen 18 Jahren haben konnten“, gab es kräftigen Beifall.
Sehr stummer Protest und eine Absage
Altenholz. Schüler, Eltern und Lehrer des Gymnasiums Altenholz haben am Montagabend am Rande eines Empfangs des AWO-Kindergartens vor dem Gemeindezentrum gegen die Bildungspolitik des Landes protestiert. Was die Gesichter noch länger werden ließ: Der erwartete Ehrengast Minister Ekkehard Klug (FDP) war erkrankt und hatte absagen müssen.
„Bist du der Minister?“, will ein Junge wissen, als sich ein Mann mit Krawatte dem Spalier nähert, das die Schüler gebildet haben. Doch Carlo Ehrich, Büroleiter im Altenholzer Rathaus und SPD-Bürgermeisterkandidat, schüttelt den Kopf. „Ich bin Carlo, wer bist denn du?“
In einer Pressemitteilung hatte das Gymnasium zunächst dem AWO-Kindergarten zum 15-jährigen Bestehen gratuliert und darauf verwiesen, dass die Schule den zweisprachigen Weg in Form bilingualen Fachunterrichts weiterführt. Dann aber kam man auf den eigentlichen Punkt: „Die Bildungspolitik der vergangenen Jahre hat große Unruhe in die Schullandschaft getragen“, hieß es. „Und auch der derzeit eingeschlagene Weg mit den geplanten größeren Belastungen ohne konstruktive Kompensationsvorschläge“ gebe Anlass zur Befürchtung, dass drei Schulchöre, zwei Orchester, drei Bigbands und Theater sowie Angebote in Sport, Sozialem und Politik eingeschränkt werden müssten.
Stumme Orchestermusiker, stimmlose Chöre, erstarrte Sportler und reglose Schauspieler sollten dem Minister verdeutlichen, wie reichhaltig das Angebot am Gymnasium Altenholz derzeit „noch“ sei. Dies könnte, so das Szenario der Demonstranten, „einer einzig am Rotstift orientierten Bildungspolitik zum Opfer fallen“.
Wie gesagt: Der Bildungsminister hatte absagen müssen, als Vertretung aber seine stellvertretende Staatssekretärin Gertrud Weinriefer-Hoyer geschickt. Als sie eintraf, wurde es auf der Straße vor dem Gemeindezentrum still. Gemeinsam mit dem Lehrer Christian Schuh schritt die ranghohe Vertreterin durch das Spalier, sah auf verklebte Münder, las Schilder und kam mit einzelnen Schülern ins Gespräch. „Großartig, was hier demonstriert wurde“, sagte sie im Anschluss den Kieler Nachrichten. Sie werde Ekkehard Klug vom „großen Engagement der Schule und der ganzen Bürgerschaft“ erzählen und davon, wie begeisterungsfähig die Schüler in Altenholz seien.
Der SPD-Vertreter Carlo Ehrich hatte sich angesichts der politischen Diskussion zwischen Regierungsparteien und Opposition zuvor naturgemäß pointierter geäußert. Die Demonstration sei „eine schöne, vielfältige Form, dem Ministerium zu zeigen, dass Kürzungen und Mehrbelastungen für die Lehrer nicht mit guter Bildungspolitik in Einklang zu bringen“ seien.
Die Freude ist groß bei den Beachvolleyballern des Gymnasiums Altenholz.
Das Team hatte beim Landesentscheid Jugend trainiert für Olympia im Vorjahr noch den Jungmannschülern aus Eckernförde den Vortritt lassen müssen. Nun holte es sich den Landestitel und fährt im September zum Bundesentscheid nach Berlin.
Als Grund nennt Sportlehrer Matthes Behlen, schon seit seiner Jugend begeisterter Volleyballer, die personellen Besetzung des Teams in den Spielpaarungen. Denn antreten mussten die Jugendlichen der Altersklasse 1993 bis 96 jeweils mit Zweierteams bei den Mädchen, den Jungen und im Mixed. Außerdem galt es, das Gymnasium Bad Oldesloe zu schlagen - das gelang knapp - und die Regionalschule Niebüll - das gelang überzeugend, so Behlen. Die wesentlich höhere Hürde Eckernförde habe man mit Hilfe der starken Spieler vom Gymnasium genommen, die leistungsbezogen als Gruppe auch außerhalb des der Schule zusammen trainieren. „Wir haben die guten Spieler besser verteilt.“ Dass der Altenholzer beim Schülerteam nicht nur als Trainer seinen Teil beigetragen hat, sondern auch als Vater, lässt sich angesichts der Nachnamen seiner Schützlinge nicht verschweigen: Ins Mädchenteam stellte er seine Tochter Anna, die im vergangenen Jahr bei den Europameisterschaften Furore gemacht hatte. Das Spiel ging klar an Altenholz. „Das Mixed haben wir dann geschenkt“, sagt Matthes Behlen. Das Ergebnis mit 2:0 Sätzen sei klarer ausgefallen, als es der genaue Blick auf die Punkte hergebe: 21:16 und 21:18 hieß es am Ende für die Altenholzer. „Die Jungens haben richtig toll gespielt und die Eckernförder zu entscheidenden Fehlern gezwungen“, sagt der Trainer.
Bereits als Schüler leidenschaftlicher Volleyballer, habe er schon immer zu einem Bundesfinale nach Berlin fahren wollen. Dass es ihm nun als Trainer gelingt, freut Behlen nun vor allem für sein Team: Sina Duhling, Anna Behlen, Hina Köhnlein, Max Konradt, Jonas Ottsen und Tim Behlen. Denn das Programm mit dem Empfang in der schleswig-holsteinischen Landesvertretung und dem Turnier der besten Teams aus Deutschland sei mit Sicherheit ein Supererlebnis für sie. Sportlich allerdings gibt er sich als Realist: „Wir rechnen uns nicht so viel aus. Die anderen Mannschaften sind einfach besser besetzt.“
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Aktuelle Bilder vom Maifest 1.Mai in Altenholz Stift befinden sich in der Bilder Galerie
Maibaumaufstellung in Altenholz Stift
Auch dieses Jahr wird der Maibaum in Altenholz Stift wieder aufgestellt.
Prima Klima? - Prima Klima!
Prima Klima? Prima Klima! So hieß das Stück, das die Theatergruppe der Regionalschule Altenholz auführte. Die 5. Klässler haben hier sehr schön dargestellt, das jeder von uns am Klimawandel beteiligt ist.
Es begann in dem Stück mit dem Eisbären Lars der sich wunderte das seine Eisscholle immer kleiner wurde. Er wurde von Käpt`n Iglu zum Südpol geschickt um sich Rat bei den Pinguinen zu holen.
Aber auch diese haben das gleiche Problem und hatten keinen Rat. Tante Amalia, ein Albatross schickte die Pinguine(Percy und Freunde) und den Eisbären Lars zu den Menschen.
Sie zogen los und landeten auf einer Insel die im Meer versank.
Zusammen mit den dort lebenden Südseemädchen Ishika, Anjona und Darschni begaben sich dann alle auf die Reise nach Europa.
Hier trieben Ampere, Volt und Watt" ihr Unwesen als Stromfresser. Sie sind überall auf der Welt heimlich unterwegs, den Strombedarf der Menschen zu steigern und die Energien gnadenlos zu verbrauchen. Die Stromfresser sorgten so für Katastrophen.
Die Südseemädchen kamen in Europa zu Familie Becker und erzählten ihr Problem. Auch Percy und Lars tauchten mit ihrer schmelzenden Eisscholle bei Familie Becker auf.
Familie Becker erkannte die Klimazusammenhänge und wollte helfen.
Da man sich auch im Himmel schon Gedanken über die fiebernde Erde machte, überreichten 2 Engel Familie Becker die "Lizenz zum abschalten"
In dem Stück wurde sehr schön dargestellt das jeder von uns dazu beitragen kann den Klimawandel zu stoppen in dem man z.b. Elektrogeräte abschaltet die man gerade nicht benötigt. Denn jeder von uns hat die "Lizenz zum abschalten". Man muss sie nur nutzen.
Am Ende des Stückes bedankte sich die Theatergruppe noch bei ihrer Leiterin Frau Gehrmann und der Leitung der Flöten AG Frau Gehl.
Weitere Bilder zu dem Stück Prima Klima finden sie in unserer Bilder Galerie
Darsteller im Stück:
Lars Mundt, Kim Henningsen, Benjamin Kühl, Chantal Kurowski, Luna Lewandowski, Lea Frieß, Lynn Marie Böge, Nele Flügger, Celina Bäthjer, Majlinda Haxhosaj, Swantje Lenea Kyselka, Leefke Stellmach, Jana Gottwald.
Mitwirkende:
Flöten AG (Leitung: Frau Gehl)
Arne Goetz, Michelle Freudenberg, Miranda Haxhosaj, Mylene Posingies, Annika Preuße, Kyra Weiß, Ayleen Ziebell, Patrick Jonasson, Mona Petersen, Berfin Cig, Marie Louise Dörfel, Virginia Steiner, Lena Trossert
Die Flöten AG wurde unterstützt von Torben Falk (Schlagzeug) und Marcel Dietrich (Klavier).
WPK5 Musik:
Lisa Marie Schieler, Katharina Teske, Lena Sophie Keller, Christin Ziebell
Altenholz begrüßt Joshua: den 10.000sten Einwohner
Altenholz - Die Großeltern sind 1964 nach Altenholz gezogen, Vater Torben Bock wohnt sein Leben lang dort. Sohn Joshua, gerade mal fünf Wochen alt, wurde nun von Bürgermeister Horst Striebich als 10.000ster Einwohner geehrt - mit einer Spieluhr in Teddyform. Mutter Nadin, seit 1995 Altenholzerin, ist sicher: „Wir bleiben hier.“ Der Metallbauer und die zahnmedizinische Verwaltungsassistentin, 38 und 31 Jahre alt, schätzen den ruhigen Wohnort mit Nähe zu Strand und Stadt.
Dass der kleine Joshua nicht der erste 10000ste Einwohner ist, sagte Striebich ganz offen. Bis auf gut 10500 stieg die Zahl mit der Erschließung des Neubaugebietes Freesenberg. 2004 sank sie wieder auf gut 9600. „Gegen den Einwohnerschwund kann man nicht anbauen“, erläuterte Striebich, da sich der Anspruch an die Größe der Wohnungen ständig erhöhe. Die Struktur mit Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten müsse stimmen. Aktuell zählt Altenholz bereits 10.007 Einwohner. Aber noch ist das Neubaugebiet Erdbeerfeld nicht voll bezogen.
Der Plan für ein Pflegezentrum im Stifter Herrenhaus hat die erste politische Hürde genommen. Mit 5:3 Stimmen votierte am Montagabend die Mehrheit des Bau- und Verkehrsausschusses für die erforderliche Änderung des Bebauungsplans 24. Vor dem Beschluss war das Projekt mehr als eine Stunde lang diskutiert worden. 45 Zuhörer - größtenteils Anwohner - waren zur Sitzung in den Ratssaal gekommen. Ihnen stellte Herrenhauseigentümer Rainer Jacken zunächst die Rahmendaten für das Projekt vor, das ein Investor auf dem Gelände verwirklichen will. 40 Seniorenwohnungen und 80 Pflegeplätze sind geplant. Wie Jacken betonte, hatte er nach Einsprüchen von Anwohnern schon einiges am Konzept geändert. „Auf eine Zuwegung von der Straße Waldwinkel aus wurde verzichtet“, gab er ein Beispiel. Allerdings bestanden weitere Vorbehalte. Zwar unterstützten angesichts der absehbaren Bevölkerungsentwicklung in Altenholz - 33 Prozent der Einwohner sind über 60 Jahre alt - alle Anwesenden Pläne, neue Pflegeplätze zu schaffen. „Es muss doch aber nicht an der Stelle sein“, sagte Dieter Casper aus dem Waldweg. Er fürchtet, in Zukunft statt auf Bäume des Anwesens dann auf acht Meter hohe Mauern der Neubauten blicken zu müssen.
Bürgermeister Horst Striebich plädierte für den Aufstellungsbeschluss. „Ohne ihn gibt es 15 unterschiedliche Meinungen. Erst das mit dem Beschluss eingeleitete Verfahren kann die offenen Fragen klären“, sagte er. Er widersprach wie Ursula Bethke (FDP), die statt Gerhard Hirschfeld (AWG) die Sitzung leitete, dem Vorwurf, das es bereits „eine wohlwollende Zustimmung“ gebe. „Es ist unverschämt zu glauben, die Mitglieder lassen sich durch einen Kaffee auf eine Seite ziehen“, sagte sie. Durch einen Besuch des Ausschusses im Herrenhaus habe sich keiner vereinnahmen lassen.
Da sie den Bedarf an neuen Pflegeplätzen genügen wollen, stimmten die Delegierten von CDU, FDP und AWG trotz Bedenken für den Aufstellungsbeschluss. „Mit dem Projekt werden auch 70 Arbeitsplätze geschaffen. Wer in Stift sein Geld verdient, kann auch in der Ladenzeile einkaufen“, argumentierte Jens Ruge (FDP). Die Mitglieder von SPD und Grünen stimmten mit Nein. „Wir halten den Standort für nicht geeignet“, sagte Ingo Baasch (SPD). Für ihn sei das Herrenhaus ein Identifikationspunkt, den er - so wie er jetzt sei - schützen wolle. Zudem glaube er, dass es durch Besucher und Anlieferer des Heims zu Verkehrsproblemen komme.
Altenholz - Die Motivation für einen Austausch mit dem südfranzösischen Châteaurenard und dem estnischen Paldiski ist noch immer hoch - doch das Städtepartnerschaftskomitee der Gemeinde Altenholz plagen Nachwuchssorgen: „Höchstens ein Viertel unserer Mitglieder steht noch im Erwerbsleben“, sagte der stellvertretende Vorsitzende, Erich Grauel, am Donnerstagabend bei der Jahresversammlung. „Prekär“ sei auch die Kassenlage.
Nicht nur die Franzosen blicken in die Röhre. Wie gewohnt hatten sie für ihren Akt der Völkerfreundschaft in Brüssel 3000 Euro beantragt und überraschend eine Ablehnung erhalten. Dabei war das Geld fest einkalkuliert gewesen: Die Anreisenden sollten 60 Prozent erhalten, die Gastgeber 40 Prozent.
Entsprechend düster waren am Donnerstag die Gesichter bei den hiesigen Organisatoren. 32 Franzosen erwarten sie zu Himmelfahrt in Altenholz, geplant ist unter anderem ein ganztägiger Ausflug nach Berlin auf den Spuren der ehemals geteilten Stadt mit einem Besuch des Reichstags und der Landesvertretung Schleswig-Holstein. Der Ausflug sei wichtig, betonte die Vorsitzende Marion Barth, weil sich die Deutschen für eine bemerkenswerte Ausstellung zum Mauerfall bedanken wollten, die die Franzosen 2009 organisiert hatten. 70 Euro koste die Fahrt nach Berlin pro Person, hinzu komme ein Essen im Lokal. „Auf diese Weise sind wir schlappe 3000 Euro los“, rechnete Erich Grauel vor. Ende vergangenen Jahres hatte die Kasse 5700 Euro enthalten. Der Jahresbeitrag beträgt 24 Euro, aktuell zählt das Komitee 117 Mitglieder, wobei kaum jemand neu eintritt.
Für dieses Jahr wollen die Altenholzer verstärkt für sich werben und Bürger in den Neubauvierteln ansprechen. „Unser Austausch mit Frankreich ist etwas ganz Besonderes“, sagte Marion Barth: „Wir gewinnen Einblicke in Familien, die wir als Touristen niemals bekämen.“
Hoffnung gebe es auch wieder bei der Fernbeziehung mit Paldiski, das rund 30 Kilometer von der estnischen Hauptstadt Tallinn gelegen ist. Bürgervorsteher Volker Clauß warb für diese Verbindung. Altenholz werde seine Aufgabe nutzen und eine junge Demokratie stärken. Marion Barth informierte, dass im schwer von der Wirtschaftskrise gebeutelten Paldiski die Rathausspitze komplett ausgetauscht wurde. Inzwischen habe man wieder die vertrauten Ansprechpartner, unter anderem Regina Rass als Initiatorin der Partnerschaft. Unterdessen ist ein Versuch, auch einen Kontakt nach Slowenien zu knüpfen, über einen kurzen Briefwechsel nicht hinausgekommen.
Senioren stehen hinter einem „Wohngut Altenholz-Stift“
Altenholz - Der Altenholzer Seniorenbeirat hat öffentlich bekanntgegeben, dass er das geplante Seniorendomizil „Wohngut Altenholz-Stift“ rundum befürwortet. Vorausgegangen waren eine Sitzung am Donnerstag und ein einstimmiges Abstimmungsergebnis.
„Das geplante Wohngut Altenholz-Stift könnte ein Ort werden, an dem man im Alter gut wohnen und leben kann - selbstbestimmt und würdevoll in einem sicheren und behaglichen, vertrauten Umfeld“, sagte die Vorsitzende Karin Eick. Der Seniorenbeirat sei zur Überzeugung gelangt, dass „eine derartige Wohnanlage in dem wunderschönen Umfeld des Herrenhauses auf jeden Fall eine Bereicherung für den Ort Altenholz und eine Wertsteigerung für die angrenzenden Immobilien darstellen wird“. Prämierte Anlagen dieser Art gebe es bereits an vielen Orten in Deutschland. Im Übrigen verlaufe die Altersentwicklung in Altenholz rasanter als im Landesdurchschnitt. Und im Meritus-Pflegezentrum wachse die Warteliste.
Bei den direkten Anwohnern und in der Politik ist das Projekt umstritten (wir berichteten), und am 1. Februar will sich der Bauausschuss erneut damit befassen. Unterdessen wies Bürgermeister Horst Striebich (CDU) darauf hin, dass ein neues Seniorenstift nun komplett von links vorn erschlossen werden soll - „damit wäre für Besucher und Lieferanten mehr Fläche vorhanden“. Auch die Firsthöhe der Neubauten hinterm Herrenhaus würde verändert. „Es wäre gut, wenn die Gemeinde dieses Projekt wohlwollend untersucht“, sagte er. Dass die Senioren, an die sich eine solche Einrichtung wendet, dem Vorhaben positiv gegenüber stehen, halte er für einen zentralen Punkt.
Standardtänze standen am Mittwochabend auf dem Programm: Trainer Gerwin Biedermann probte mit fünf Turnierpaaren Langsamen Walzer und Tango, korrigierte die Armhaltung und beäugte kritisch, ob auch bei den Männern die Hüften locker genug schwangen. Wer auf den vorderen Plätzen mittanzen will, muss immer wieder an den Details feilen - und am Parkett.
Es sei in den vergangenen Jahren schwierig geworden, zu Turnieren Paare aus dem nördlichen Hamburger Umland nach Altenholz zu bewegen, sagte Spartenleiter Wolfgang Weiß. Mancher Norderstedter habe ihm unverblümt mitgeteilt, dass er sich angesichts zahlreicher Alternativen diesen Tanzboden nicht mehr zumute - die Saalbedingungen müssten eben auch in Altenholz stimmen. „Jetzt hat uns unser Trainer versichert, dass wir Topbedingungen haben. Damit können wir wieder guten Gewissens für uns werben“, sagte Wolfgang Weiß sichtlich erfreut. Das erste Turnier ist für Juni geplant, und am 20. Februar will das Team Altenholz ein großes Fest geben.
Bürgermeister Horst Striebich war eigens gekommen, um den erneuerten Saal auch offiziell seiner Bestimmung zu übergeben. Da das Gemeindezentrum nicht nur von den Tänzern genutzt wird, die naturgemäß ohne Musik nicht auskommen, wurde für rund 25500 Euro eine Trennwand angeschafft, hinter der gegebenenfalls auch hitzige Diskussionsrunden stattfinden könnten, ohne dass nebenan der gute Ton beeinträchtigt wird.
Darüber hinaus wurde für 7200 Euro der Eichenschwingboden abgeschliffen und mit Hartwachsöl behandelt - „es ist die Glücksseligkeit für Tänzer“, sagte der Bürgermeister. Der Untergrund barg allerdings in den ersten Stunden seine Tücken. Da der 380 Quadratmeter große Saal zunächst nicht beheizt wurde, war der Boden zumindest für Menschen auf Ledersohlen zur gefährlichen Rutschpartie geworden. Trainer Gerwin Biedermann versicherte jedoch, dass man dieses Problem inzwischen in den Griff bekommen habe.
Kiel/Lübeck - An den Schulen in vier Landkreisen Schleswig-Holsteins fällt am Montag wetterbedingt der Unterricht aus. An allen staatlichen Schulen in den Landkreisen Ostholstein, Plön, Segeberg, Rendsburg-Eckernförde und Stormarn haben die Kinder frei, wie Regierungssprecher Knut Peters am Sonntag sagte. Die fünf Kreise sind am stärksten vom Schneechaos betroffen, das Sturmtief „Daisy“ am Wochenende gebracht hatte.
Willkommen auf der ersten Altenholzer Mitmach Portal Webseite
Was passiert auf Altenholzer.de? Altenholzer.de ist ein Mitmach Portal für alle Altenholzer. Das heißt man kann sich hier nach einer Registrierung im Forum mit Beiträgen beteiligen oder auf Beiträge antworten. Hier soll es zukünftig auch Informationen rund um Altenholz geben. Und die Seite soll alle Altenholzer zum mitmachen auf dieser Webseite animieren. Nach und nach wird diese Webseite immer grösser und informativer werden. Wir planen noch ein paar Websitemodule wie z.b. einen Altenholz Chat, einen Kleinanzeigenmarkt und eine Bildergalerie. Geplant ist auch noch ein historischer Teil mit alten Bildern und Geschichten aus Altenholz. Aber auch jetzt schon kannst du aktiv im Forum mitwirken und vieleicht noch ein paar Vorschläge für diese Webseite posten. Das vorbei schauen lohnt sich also immer wieder um neue Altenholzer Nachrichten zu erfahren. Vieleicht hat der ein oder andere Altenholzer auch Lust hier als Moderator mit zu wirken. Also nicht lange warten und oben rechts auf der Webseite unter Benutzerbereich auf "Anmelden" klicken und registrieren. Das registrieren auf Altenholzer.de ist natürlich kostenlos und es kommen hier auch keinerlei Kosten auf jemanden zu. Die Registrierung dient einfach nur dem Zweck, das hier nicht irgendwelche rechtswidrigen Sachen im Forum gepostet, bzw. geschrieben werden. Die Registrierung soll auch Spam / Werbenachrichten verhindern.
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